Über Basti

Über Basti

Fährmann Basti lächelnd am Tisch im Kahn, vorn ein Strauß gelber Blumen, dahinter herbstliche Bäume

Ein Kahn, ein Fährmann

Sebastian Prauka, genannt Basti, fährt seit 2017 mit seinem Kahn durch die Fließe des Unterspreewalds. Er ist kein Unternehmen, kein Verband, keine Agentur — er ist ein Mensch mit einem Kahn, der den Spreewald kennt und ihn gern zeigt. Ein Kahn, kleine Gruppen, nie mehr als zwölf Personen.

Heimatbasis ist der Kleine Hain in Lübben: Hier liegt der Kahn, hier beginnen die meisten Fahrten, und hier enden sie. Wenn ein anderer Treff- oder Ablegepunkt besser passt, lässt sich das in aller Regel vereinbaren — man spricht es an, wenn man anfragt.

Warum kleine Gruppen

Zwölf Gäste sind die Obergrenze, meist sind es weniger. Das ist keine Laune, sondern die Logik eines Kahns: Je weniger Leute an Bord, desto leiser das Wasser — und desto mehr sieht man. Reiher, Biber und Eisvogel kommen zurück, wenn ein Kahn leise vorbeigleitet. Ein voller Sammelkahn verscheucht sie für den Rest des Tages.

Kleine Gruppen bedeuten auch, dass jedes Gespräch stattfinden kann: über die sorbischen Fließnamen, über den Postkahn, der früher die Kaupen belieferte, über gar nichts, wenn niemand fragt. Es gibt kein Programm, keine Lautsprecheransage, kein Mikrofon. Fragen stellt man dem Menschen, der das Rudel hält.

Wenn er nicht fährt

Es gibt kein Online-Buchungstool und kein Callcenter. Wer eine Kahnfahrt will, ruft an oder schreibt — per Telefon, WhatsApp oder über das Formular. Antwort gibt der Fährmann selbst, denn mehr Leute sind nicht da. Termin, Route und Rahmen werden persönlich abgesprochen: ob ein Ausflug durch den Lübbener Hain oder eine Tagesfahrt in den Unterspreewald, ob Getränke an Bord, ob ein anderer Ablegepunkt. Einen Fährmann.

Basti kennenlernen

Was die Fahrten kosten, steht auf der Preisseite, wie man sich an Bord verhält, im Fließ-Knigge. Und wer unsicher ist, ob Lübben der richtige Startpunkt ist: Lübben oder Lübbenau? vergleicht die Ausgangspunkte.